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Einträge mit dem Tag ‘Dusche’

Unser Wohni - Zusammenfassende Beschreibung

geschrieben am 28. Oktober 2008 um 05:59 von wohni

Hallo Zusammen,

Nachdem ich nun mehrfach aufgefordert wurde, mein Deutsch zu polieren, will ich das hiermit tun. Ich werde mein Bestes versuchen, das wesentliche unseres Wohni zusammenfassend zu uebersetzen - und zwar nicht woertlich sondern sinngemaess, denn sonst gibt’s Krautsalat.

Wie bereits erwaehnt, haben wir vor, das suedliche Afrika, extensiv und quasi bis ins letzte Eck, zu bereisen. Ausgangspunkt der Etappen und unser Zuhause ist Windhoek, Namibia. Dieses Jahr im Dezember geht’s erstmal nur an die Kueste, um der Hitze zu entfliehen. Dann wird noch etwas modifiziert, mindestens einmal im Monat in die Duenen zum Fotografieren und April/Mai entweder Angola oder Mozambique. Soweit erstmal der grobe Plan, nun zum Auto.

Die besagten “Ecken” und vor allem deren Entfernungen verlangen natuerlich nach etwas mehr als nur Vierradantrieb – wobei, und hier streiten sich die Gelehrten – der Landcruiser Pick-up alles andere ist als nur ein simpler 4×4. Anway, autark (oder autonom?) ist das Stichwort. Sprich, Sprit, Wasser, Vorrat und Saft fuer mehrere hunderte Kilometer und Tage.
Das Wohni bekommt also, zusaetzlich zu den serienmaessigen 180l Sprit, noch zwei 20l Reservekanister fuer den Notfall, 120l Wasser und eine 300amp (Sonnenschein) wartungsfreie Batterie. Desweiteren einen 12V, 60l Engel Kuehli und eine 45l Kuehlbox. Fuer den Fall das der Strom doch mal ausgehen sollte, werden wir einen 2kW Generator dabei haben und spaeter vielleicht irgendwann mal ein oder zwei Solarpanäle.

Da wir ungerne “aus dem Kofferraum” campen und auch nicht sehr viel von Zelt aufschlagen und abbauen, in Boxen rumwühlen, etc. halten, kommt die Wanne runter und eine GFK Kabine mit Hubdach hinten drauf (voll integriert). Darin werden wir (Eltern oben, Kinder unten) schlafen – und sonst nix. Ich sag das so, denn Wohni wird eigentlich kein Wohnmobil im ueblichen Sinne, sondern etwas anders. Wir haben hier in unserer “Gegend” das Glück, dass das Wetter meist gut und die Temperaturen selten unangenehm sind. Daher ist das draussen Aufhalten, Essen, Waschen, etc. kein Problem.

Wir haben aber gerne einen gewissen Komfort, wie z.B. die eigene Toilette und eine ordentliche Dusche. Wohni bekommt im hinteren Teil, über der abgeschrägten Verlängerung eine Heckgarage. An der Innenseite der Klappe, rings um den Rand haben wir Zeltstoff, den man einfach runterlassen kann und somit in null-komma-nix ein Badezimmer. An der Klappe befestigen wir auch einen Lattenrost, der als Boden dient. Dann brauchen wir nur noch das Porta Potti aus der Heckgarage zu holen, die Dusche aufdrehen, der Warmwasserbehaelter hat sich in der Zwischenzeit aufgeheizt – und voila.
Unter die Heckgarage kommt eine ausziehbare Küchenzeile mit zweiflammigem Gasherd und Waschbecken.

In der Kabine sind hauptsächlich Stauraum, Schränke, der Kühli, etc. Die zweite Sitzreihe besteht aus zwei festen Sitzen fuer die Jungs mit Dreipunktgurten und Isofix Halterungen fuer deren Stuehle. Zwischen den Stühlen kann man, quasi als Schwiegermutter/Schwiegervater Sitz ein vier-teiliges, gepolstertes Brett, einhängen und wenn man es nicht braucht einfach zusammenklappen und verstauen. Damit hätten wir also einen 4-6 Sitzer.

Da wir aus Gewichts- und Schwerpunktgründen die Ersatzräder nicht hinten oben haben wollten (und an der Heckklappe geht nicht), kommen diese auf einen Träger der vorne am Luten befestigt ist und an der Bullbar abgestützt wird.

An der Fahrzeugseite befestigen wir eine grosse Markise mit optionalen Seitenwänden, welche auch bei Bedarf mit dem Duschzelt verbunden werden kann und somit ein gemütliches Vorhaus bildet.

Ein wenig zum Technischen: LC79, neu, mit bewaehrtem 4.5l Reihensechser (Benziner), säuft wie ein Loch und zieht dafür aber, dass sich die Ohren anlegen. 285/75 Bridgestone Mud Terrain auf 16” Alufelgen (konnt’s nicht lassen). Da wir das maximum von 1.5t ausnutzen (und auch zertifizieren) werden, brauchen wir vorne einfache und hinten doppelte OME (Old Man Emu) Dämpfer, die Blattfedern sind stark genug, so wie sie sind (das weis ich so genau, weil mir bei der Fahrt nach Jeffreys Bay fast die Plomben rausvibriert sind).

Dann kommen natürlich noch die Schnick-Schnacks, wie High-Lift-Jack, Sandbleche, irgenwann mal vielleicht eine Winde und auf alle Fälle was zum Reifen pumpen.

Sooo, das war’s erstmal – mit wunden Fingern und wahrscheinlich 1001 Schreibfehlern (sorry).

Bis Neulich
Tommy